09. November
Ein Tag im November
Der November, ein Monat zwischen den Jahreszeiten, noch kein Winter aber auch kein Herbst mehr. Verrufen und gefürchtet, verrufen als dunkel, kalt und feucht und gefürchtet von vielen Menschen die zu Depressionen neigen. So, oder so ähnlich erscheint vielen Menschen dieser Monat, kein Wunder wenn der Nebel den ganzen Tag den Himmel verdunkelt und alles grau und trist wirkt. Bei einem Blick ins Fotoarchiv der vergangenen Jahre haben wir festgestellt das die Situation bei uns am See etwas anders ist. Bis weit in den November hinein herrscht hier oben auf fast 1000m Höhe schönstes sonniges, ruhiges Herbstwetter. Es ist immer wieder verwunderlich das kaum Gäste am See verweilen um dem „Grau“ der Täler zu entfliehen und diese tollen Tage am See zu genießen. Das Weissenseer Microklima sorgt auch in diesem Jahr wieder für schönes Herbstwetter, genau richtig um noch einmal einen Ausflug zur „Alm hinterm Brunn“ zu unternehmen.
Am frühen Morgen lassen die ersten Sonnenstrahlen die Baumwipfel im morgendlichen Dunst aufleuchten, es beginnt ein Tag der dazu einlädt einen Spaziergang zu unternehmen um dabei Farben des Sees zu genießen oder aber um in einer der stillen Buchten zu verweilen um die Ruhe zu genießen und ganz einfach die Seele baumeln zu lassen.
Wir haben uns am Donnerstag auf den Weg gemacht um die „Alm hinterm Brunn“ zu besuchen. Bei herrlichem Sonnenschein ging es von Techendorf aus auf der Sonnseite hinauf zur Alm.
Bereits während des Aufstieges boten sich uns immer wieder tolle Ausblicke über den See hinüber nach Naggl und Golz und Spitzegel. Auf der Schattseite erreichte Sonne am Nachmittag nur noch die Berggipfel und die Uferbereiche des Sees.
Droben auf der Alm aber herrschte noch Sonnenschein. Wir waren dort oben an diesem Tag ganz allein unterwegs, die Alm hat mangels Gästen bereits geschlossen.
Nur die Almkatze haben wir angetroffen, sie hatte sich ein sonniges Plätzchen auf der Terrasse gesucht.
Beim Blick in Richtung des Drautales wurde deutlich welch Glück wir hier oben haben denn vom Talboden war nichts zu sehen, ein dicke Nebeldecke sorgte dort unten für graue Verhältnisse.
Am Abend nach unserer Rückkehr bot sich uns beim Blick in Richtung Greifenburg das gleiche Bild, der Nebel reichte fast bis herauf zum See, konnte das Westufer aber nicht erreichen. Die Greifenburger werden wohl sagen: Die Welt ist ungerecht!
Wir hoffen das uns diese Verhältnisse noch etwas erhalten bleiben, aber es soll dann demnächst auch der erste ergiebige Schneefall kommen.
Wir wünschen allen eine schöne Woche!
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